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Konzert: „Hand in Hand“ für den Weltfrieden

POTSDAM / SCHIFFBAUERGASSE - Die Insider wussten, worum es im Veranstaltungsplan der Fabrik ging. „21Uhr, Konzert, Hand in Hand, Straßenswing, Barfuß-Bossa, Firlefunk“ – und kamen zahlreich. Der Außenstehende fühlte sich gleich heimisch. Hinter dem Duo „Hand in Hand“ stehen die beiden musikalischen Power-Frauen Beate Wein und Annett Lipske. Sie sind seit 2003 ein spielendes Gesangs-Duo aus Potsdam und über die Stadtgrenzen bekannt. Wechselseitig am Fender-Rhodos-Tasteninstrument mit seinen vielfältigen klanglichen Möglichkeiten und dem Schlagzeug, gaben die Beiden einen tiefen Einblick in ihre Kompositions- und Textwerkstatt. Alltagspoesie – ob über eigene Kinder, geliebte Partner oder Träume und Sehnsüchte – kleiden sie in anspruchsvolle, sehr vitale Musik. An ihrer Neigung zu rhythmisch pointierten Wortspielen lassen sie das Publikum teilhaben oder fordern zur kreativen Mithilfe auf. So im Titel „Cous Cous“, den Beate mit der Frage einleitet, was wohl für die Menschheit am Wichtigsten sei. Über die Antwort „Der Weltfrieden“ war schnell die Beziehung zum Kuss geknüpft, denn wer sich küsst, schießt sich nicht tot. In dem Lied wird „küss mich“ in alle Sprachen übersetzt; selbst in Japanisch und Chinesisch. Titel wie „Straßenswing“, „Mehrzweckhallenmissnutzung“, „Back to Dreck“ oder „Caravan“ spiegeln den Umgang mit der eigenen Person wider. Die Frauen nehmen sich nicht zu wichtig, besitzen stets ein Augenzwickern für die eigenen Probleme und gewinnen dadurch umso mehr an Glaubwürdigkeit. Wer nun besser am Tasteninstrument oder am Schlagzeug spielte, konnte nicht ermittelt werden. Beschwingt traten sie von ihrem Instrument an die Bühnenrampe, gingen auf einander zu, schlugen sich gegenseitig die rechte Hand, als wollten sie den Staffelstab übergeben und wechselten danach ganz selbstverständlich die Instrumente. Ihre Musik ist ein gelungener Mix aus Rock, Soul, Funk und bester Liedermachertradition. Diese geistreiche Musik und die lebensnahen Texte sind weiterzuempfehlen. (mamü)

22.2.2012 MAZ

5. Deutscher Nachwuchspreis beim 16. Chansonfest Berlin

Lebendigkeit und Spielfreude prägen den Auftritt des Duos „Hand in Hand“. Aus einem kleinen Percussion-Ensemble und einem Fender Rhodes zaubern sie den Sound für ihre Stücke. Sie nennen es „Straßenswing, Barfußbossa und Firlefunk“. Ohne Mühe singen sie mal herrlich leichte, mal dichte und großartige Liebeserklärungen. Und mit ihrem Lied „soja“ kreieren sie das neue Genre des vegetarischen Chansons. Einfach mitreißend! (…)

Am Sonnabend fällt die Entscheidung der Jury

Das Publikum hatte bei dieser ebenso vielseitigen wie hochkarätigen Auswahl keine leichte Entscheidung zu fällen – sich jedenfalls für Hand in Hand entschieden. Annett Lipske und Beate Wein überzeugten mit Miniaturschlagzeug und dem guten alten Fender Rhodes und nicht zuletzt sich selbst. Als „Barfussbossa“ und „Firlefunk“ bezeichnen sie ihre Musik, mit der sie das Corbo geswingt haben.(…) 

Der Silberne Rabe ging an das Duo Hand in Hand, das bereits am Vortag die Zuschauer begeistert hatte und deshalb schon den Publikumspreis mit nach Hause nehmen durfte.

Beate Moeller © 2011 BonMoT-Berlin

(http://liveundlustig.wordpress.com), 25.10.2011


....Das scheint überhaupt das Charakteristische an der Musik des Damenduos zu sein, dass sie einfach machen, was Spaß macht. Nichts muss, alles kann…
Märkische Allgemeine Zeitung , 30.9.2009

Wer es verpasst hat, das muss man ehrlich zugeben, der hat eine wirklich richtig coole Band verpasst. Die beiden charmant-witzigen Mädchen, die mit ihren Instrumenten auf unseren Tischen posierten, haben ein Publikum von schätzungsweise 50 Menschen verzaubert. Applaus war zwar gedämpft wegen der Glühweinbecher in den Händen, aber es gab viele Lob-Pfiffe und begeisterte Zurufe. Warum? Ein Schlagzeug, ein Klavier, cooler spritziger Swing, witzige Texte als wäre das Leben aus Zuckerwatte und großartig war, wie das Duo Hand in Hand schon von der ersten Strophe an das Publikum animierte. Ich hätte so gern mehr gehört. Schade, dass die Adventstürchen nur für 20 Minuten geöffnet sind. Noch mindestens einen Glühwein und ein paar Zigarettenlängen hätte ich gern weiter gelauscht.
www.lollishome.de (Dezember, 2008)

Ein letztes Mal über die Louise geschlendert, klingen beschwingte Weisen an unser Ohr. Es ist das Duo Hand in Hand, für mich eine Entdeckung. Beherzt bearbeiten die beiden Frauen Tasten und Percussion. Ihre Eigenkompositionen leben auch vom schönen Deutsch. Der Vergleich hinkt, aber ein wenig klingt es, als wäre Annett Louisan endlich erwachsen geworden. Junge, aber kraftvolle Stimmen irgendwo zwischen Blues („Karlsbrücke“) und Bossa Nova („So, ja“): jazzig, beschwingt und intelligent. Die möchte ich nächstes Jahr wiedersehen.
(BRN 2009 @ elbnymphe-wordpress.com, 22.06.09)

"Beeindruckte die Zuhörer in der KulturFabrik mit klugen Texten: das Duo Hand in Hand räumte am Wochenende die Publikums-Hoyschrecke ab."
Hoyerswerdaer Tageblatt, 1.12.2008

"Den Publikumspreis erhielt das Duo Hand in Hand, das mit Lebenslust, origineller Musikalität und erfrischend ungezwungener Interpretation die Besucher zu Beifallsstürmen hinreißen ließ."
www.hoyschrecke.de (Dezember 2008)

"Ein Konzert mit „Hand in Hand“ ist wirklich ein köstliches Erlebnis. Die Energie der beiden Frauen wirkt fast schon ansteckend. Gekonnt werfen sie sich verbal, sowie musikalisch die Bälle zu und machen längst nicht vor dem Publikum halt. Wer zum Ende eines ihrer Konzerte nicht einmal selbst mitgesungen hat, muss wohl ein Schweigegelübde abgelegt haben. (...)"
Potsdamer Neueste Nachrichten, 03.05.2008